Ausstellung „HisStory – Das Christentum verändert die Welt“

Vom 4. bis 11. November 2018 gibt es im Foyer unseres Gemeindehauses eine hochinteressante Ausstellung über die Geschichte des Christentums zu sehen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kirchenjubiläums „1.000 Jahre christliche Kirche in Lünen“ statt.

Unter dem Motto „Das Christentum verändert die Welt“ werden in vier Abteilungen die wichtigsten Ereignisse der mehr als 2.000-jährigen Kirchengeschichte dargestellt.

Ausstellungsort

Foyer der freikirchlichen Gemeinde Lünen
Ernst-Becker-Straße 4 / Schillerstraße 1
44534 Lünen

Dauer und Zeiten

  • 4. bis 11. November 2018
  • Eröffnungsgottesdienst am 04.11.2018 um 10:00 Uhr
  • täglich von 10-13 Uhr und von 15-18 Uhr

Gruppenführumgen

Interessierte Gruppen können sich für eine Führung bei Johannes Eisert anmelden (Tel.: +49 163 9709485,  info@gemeinde-luenen.de).

Weitere Informationen zur Ausstellung

Die Geschichte des Christentums wird leider sehr oft auf Kreuzzüge, Inquisition und Reformation reduziert. Die Ausstellung möchte ein differenzierteres Bild zeigen: Wie das Christentum seinen Anfang genommen hat, wie sich der christliche Glaube gegen Widerstände im Römischen Reich ausgebreitet hat, wie das Glaubens-bekenntnis entstanden ist und welchen Einfluss das Christentum auf das gesellschaftliche Leben zu jeder Zeit hatte und bis heute hat. Aber auch die dunklen Zeiten gehören zur Geschichte des Christentums und werden nicht verschwiegen.

150 Exponate wie Mönchskutte, Kettenhemd oder Druckerpresse

Die erste Abteilung beginnt zeitlich vor rund 2.000 Jahren mit dem Leben und Wirken Jesu und der Ausbreitung des Christentums. Anhand von Schautafeln können sich Besucher einen schnellen Überblick verschaffen, es gibt aber auch ausführliche Beschreibungen für alle, die tiefer einsteigen wollen. Ausgestellt sind zudem rund 150 wertvolle Exponate wie der Pestmantel, die Mönchskutte, das Kettenhemd oder ein Nachbau der Gutenberg-Druckerpresse, auf der sich Besucher eine Bibelseite drucken lassen können. Die zweite Abteilung beschäftigt sich mit den guten und schlechten Seiten des Mittelalters, mit der Hexenverfolgung und den Kreuzzügen ebenso wie mit dem Mönchstum. In der dritten Abteilung geht es um die Reformation und ihre Folgen. Außerdem wird aufgezeigt, wie das christliche Denken mit dem Aufkommen des Humanismus und der französischen Revolution infrage gestellt wurde. Die vierte Abteilung dreht sich schließlich um die Entwicklung in der neueren Geschichte, wie zum Beispiel die Situation im Nationalsozialismus und den Einfluss, den die Kirche auf friedliche Revolutionen hatte.

In allen Abteilungen gibt es Monitore, auf denen Dokumentar- oder Zeichentrickfilme gezeigt werden.

Schwerpunkt der Ausstellung: was das Christentum Gutes bewirkt hat

Schwerpunkt der Ausstellung sind die vielen positiven Aspekte, die das Christentum bewirkt hat. So haben sich z.B. schon im Römischen Reich Christen für die Armen und Schwachen eingesetzt: Sie nahmen sich ausgesetzter Kinder an, betonten den Wert von Ehe und Familie und kümmerten sich in besonderer Weise um alte und in Not geratene Menschen. Durch den Einsatz von Christen wurden Krankenhäuser gebaut und wohltätige Organisationen wie das Rote Kreuz oder die Caritas sind entstanden.